Überregionales Beratungs-
und Förderzentrum

Martin - Luther - Schule, Leppermühle 1, 35418 Buseck



BFZ Leitung: Manfred Noske 
E-mail:M.Noske@mls-buseck.de
Internet:https://uebfz.de
Schule für kranke Schülerinnen und Schüler
Förderschwerpunkt Berufliche Orientierung,
Grund-, Haupt- und Realschule
Schule des Kinder- und Jugendwohnheimes
Leppermühle



Sie erreichen uns
für die Landkreise Gießen/Vogelsberg/Fulda
Martin-Luther-Schule
, Leppermühle 1, 35418 Buseck
(üBFZ-Telefon: 06408 - 509 195)
Mo 10.00-10.30 Frau Hoffmann
Di 10.00-10.30 Herr Muscheid

für den Landkreis Wetterau
Ballhaus Schule
, Schloßstr. 17, 35510 Butzbach
(üBFZ-Telefon: 06033 - 74618 -13/-14)
(Fax: 06033 - 74618 -19)
Di 10.30-12.00
Mi 8.15-10.00

                                                                                                                                                               

Ablauf der Arbeit des überregionalen Beratungs- und Förderzentrums (üBFZ)

Grundsätzlich

  
  • Beratung und Anfrage auf Aufnahme in die Martin-Luther-Schule erfolgen mittels "Antrag auf Unterstützung durch das überregionale Beratungs- und Förderzentrum".
    (hier geht es zum Antrag)
  •   
  • Die "Einverständniserklärung" der Eltern ist Bestandteil des Antrags.
    (hier geht es zur Einverständniserklärung)


  • 1. Erstkontakt
  •        Der Erstkontakt erfolgt i. d. R. innerhalb zwei Wochen nach Eingang des Antrags.
    Die zugeteilte üBFZ-Lehrkraft setzt sich mit dem/der Antragsteller/in in Verbindung.


  • 2. Beratung
  •        Zur Entwicklung einer gemeinsamen Zielperspektive findet zu Beginn jeder üBFZ-Beratung eine Auftragsklärung mit den Lehrkräften und den Eltern statt.
    Vordringliches Ziel der Beratung ist es, als Lernort die allgemeine Schule für die betreffenden Schüler/innen zu erhalten und damit präventiv wirksam zu sein.
    Die weiteren Maßnahmen und die Dauer der Unterstützung richten sich nach den Erfordernissen, die sich aus der Problemsituation ergeben.
    Sollte sich ein Förderbedarf im Sinne der Schule für Kranke ergeben, können diese Schüler/innen für einen angemessenen Zeitraum in die Martin-Luther-Schule (MLS) als Externe oder stationär in den Einrichtungen des Vereins für Jugendfürsorge und Jugendpflege Gießen aufgenommen werden.


  • 3. Aufnahme in die Martin-Luther-Schule
  •        Die Schulleitung der MLS trifft die Entscheidung über die Aufnahme in Absprache mit allen Beteiligten. Im Hinblick auf die Inklusive Beschulung bleibt das regionale
    BFZ weiterhin zuständig für die förderpädagogische Begleitung der Schüler/innen.

    Folgende Voraussetzungen müssen für die Aufnahme erfüllt sein:
    1. Fachärztliche Diagnose und Begründung für den Besuch einer Schule für Kranke.
    2. Zustimmung und Kostenübernahme durch das Jugendamt.
    3. Gestattung des Schulamtes.
    4. Therapeutische Begleitung des Schülers/der Schülerin während des Besuchs der MLS.
    5. Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfs im Sinne der Schule für Kranke.
    6. Die Zustimmung der Erziehungsberechtigten und ihre Bereitschaft mit der MLS zusammen zu arbeiten.
    7. Klärung des außerschulischen Betreuungsbedarfs.


  • 4. Beschulungsphase
  •        Externe Schüler/innen werden in der MLS in kleinen Lerngruppen beschult und durch das sozialpädagogische Team begleitet und gefördert.
    Das üBFZ berät alle Beteiligten auch während der Beschulung in der MLS und bereitet die Rückschulung in eine andere Schule vor.
    Spätestens nach Ablauf von zwei Jahren wird die mögliche Rückschulung überprüft und ggf. angebahnt.


  • 5. Rückschulungsbegleitung
  •        Das regionale BFZ überprüft, ob ein Anspruch auf sonderpädagogische Förderung weiter besteht (Förderausschuss / runder Tisch).
    Die Rückschulung, bzw. Vorbereitung der inklusiven Beschulung ist dann Aufgabe des regionalen BFZ. Unser üBFZ unterstützt diese Maßnahme
    im Rahmen seiner personellen Möglichkeiten und steht darüber hinaus auf Wunsch auch weiterhin beratend zur Verfügung.